Wachsankauf

Liebe Mitglieder des Imkervereins Uplengen-Hesel,

mein Name ist Katharina Morgenthal.

Ich wohne zurzeit in Hesel bzw. Neukamperfehn und bin gerade auf der Suche nach Bienenwachs für die Herstellung von Kosmetika und Haushaltsartikeln (z.B. Bienenwachstücher für Lebensmittel) u. Ä.

Da ich dabei ungern auf den Onlinehandel und lieber auf regional hergestellte Produkte zurückgreifen würde, möchte ich mich gerne einmal bei Ihnen erkundigen, ob unter Ihnen evtl. ein Imker/ eine Imkerin ist, der/die Bienenwachs direkt zum Verkauf anbietet.

Die Mengen, die ich brauche, sind voraussichtlich nicht besonders groß; vielleicht so 100 bis 200g fürs Erste. Da ich das Bienenwachs gerne für Kosmetika usw. nutzen möchte, sollte es natürlich möglichst sauber, sprich pestizidfrei etc., sein.

Ich habe jedoch auch schon gelesen, dass Sie als Imker und Imkerinnen einen großen Teil des Bienenwachs auch selbst wieder für die Bienen verwenden bzw. das Wachs nicht mehr brauchbar ist oder so.

Daher kann es natürlich gut sein, dass es gar keine/n Imker/Imkerin unter Ihnen gibt, der/die Wachs verkauft.

Vielleicht haben Sie in dem Fall einen Tipp für mich, wo ich gutes, sauberes Bienenwachs für meine Zwecke erhalten könnte?

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten bzw. ein paar Tipps oder Hinweise für mich hätten.

Sie können mir gerne unter folgender E-Mailadresse schreiben: kmorgenthal@web.de

Vielen Dank im Voraus

und freundliche Grüße

Katharina Morgenthal

Neuimkerschulung

Landesverband der Imker Weser Ems e.V.

Infobrief Dezember 2019

Neuimkerschulung mit Workshops 25.01.2020 -

VHS Osnabrücker Land/Außenstelle Belm 29.02.2020

- Überbetriebliche Ausbildungsstätte Wehnen

Sehr geehrte Imkerinnen und Imker,

im kommenden Jahr bietet der Landesverband der Imker Weser-Ems wieder die Neuimkerschulung mit Workshops für Imkerinnen und Imker mit Praxiserfahrung von 1-3 Jahren an.

Am 25.01.2020 in der VHS Osnabrücker Land,

Außenstelle Belm bzw. am 29.02.2020 in der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Wehnen

jeweils von 13.00-18:00 Uhr.

Wir hoffen auf eine interessante Mischung aus Informationen und Diskussions-runden zu dem Vortrag sowie innerhalb der Workshops.

Für die Workshops sind zweimal 1 Stunde vorgesehen, so dass ein Themen-wechsel möglich ist

. Vorgesehener Tagungsablauf 13.00 Uhr Vortrag:

Dipl. oec. troph. Gudrun Göppert, LWK Niedersachsen

"Honig: Herstellung - Verarbeitung - Vermarktung aus hygienischer Sicht "

14.00 / 14:30 Uhr Kaffeepause Workshops zu folgen 5 Themen:

15.30 Uhr WS 1 "Völkerführung im Jahresverlauf - unter besonderer Berücksichtigung eines Varroakonzepts" (Christian Jockheck)

WS 2 "Blühende Wiesen - Wie mache ich das?" (Hermann Hüsers)

WS 3 "Honigqualität: Der Weg zum eigenen guten Honig" (Dr. Volker Schmatloch)

WS 4 "Schwarmverhinderung mit dem Zwischenboden" (Anne Sanders)

WS 5 "Einfache Königinnenvermehrung“ (Jan Kruit bzw. Ansgar Erpenbeck)

16.30 Uhr Wechsel der Teilnehmer zum zweiten gewählten Workshop

17.30 Uhr Beurteilung des Konzepts 1

7.45 Uhr Ende der Veranstaltung

Die Raumkapazitäten der Tagungsorte erlauben eine Teilnehmerzahl bis maximal 60.

Bitte melden Sie sich per Email unter info@imker-weser-ems.de mit Name und Adresse bei der Geschäftsstelle des Landesverbandes der Imker Weser-Ems an.

Es zählt die Reihenfolge der Anmeldungen, da bei 60 Teilnehmern die Anmeldeliste geschlossen wird.

Bitte geben Sie in Ihrer Anmeldung den Veranstaltungsort sowie die Wünsche der 2 Workshops, an denen Sie teilnehmen möchten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Für Kaffee oder Tee während des Nachmittags und ein Stück Kuchen zur Kaffeepause werden 8 € berechnet.

Wir gehen bei der Planung davon aus, dass jeder Teilnehmer dieses Angebot wahrnimmt.

Die Anmeldebestätigung mit der Zahlungsaufforderung erhalten Sie, nachdem die Anmeldelisten geschlossen wurden

Landesverband der Imker Weser Ems e.V.

Mars-la-Tour-Str. 13,

26121 Oldenburg

info@imker-weser-ems.de

Pestizide bleiben nicht da,wo sie eingesetzt werden

Liebe Freundinnen und Freunde des Umweltinstituts,

jetzt haben wir es schwarz auf weiß:

Pestizide aus der Landwirtschaft bleiben nicht nur dort, wo sie eingesetzt werden.

Auch wenn uns die Chemieindustrie und Behörden das gerne weismachen wollen.

Die Ackergifte verbreiten sich unkontrolliert durch die Luft – teilweise sogar über viele Kilometer hinweg. Sieben Monate lang haben wir an vier Standorten im Vinschgau (Südtirol) alle drei Wochen Luftproben genommen und auf Pestizidrückstände untersucht.

Das Ergebnis ist erschreckend: Von Mitte März bis Ende August ist die Luft ununterbrochen belastet.

Wir konnten in dieser Zeit immer mehrere Mittel nachweisen, die sich gegenseitig beeinflussen können.

Sechs Gifte fanden wir sogar noch auf mehr als 1.600 Höhenmetern in einem Seitental. Besonders brisant: Bei fünf dieser Stoffe behauptet die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass sie nicht in die Luft übergehen und sich dort schnell zersetzen würden. Das ist offensichtlich falsch. Die Behörde arbeitet mit unrealistischen Annahmen – zum Schaden unserer Gesundheit und unserer Umwelt. Mit dieser Untersuchung haben wir Pionierarbeit geleistet. Es gibt keine andere Veröffentlichung, die die Verbreitung von Pestiziden durch die Luft im Zeitverlauf so genau nachzeichnet. Entsprechend groß war das Echo, das wir damit hervorgerufen haben. In Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde über unsere Ergebnisse berichtet. Der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft diskutierte am Dienstag zur besten Sendezeit live mit unserem Referenten Karl Bär im Südtiroler Fernsehen. Unsere Untersuchung hat nicht nur die Diskussion um Pestizide im Apfelanbau neu entfacht. Wir konnten auch zeigen, dass es bisher keinen wirksamen Schutz vor Pestizidabdrift gibt.

Die einzige Möglichkeit, die Verbreitung der Spritzmittel durch die Luft zu verhindern ist es, keine Ackergifte zu verwenden!

Den Untersuchungsbericht im Original und eine Zusammenfassung finden Sie auf unserer Homepage. Prämie: Das Wunder von Mals

Die Südtioler Gemeinde Mals erklärte sich 2014 per Volksabstimmung zur ersten pestizidfreien Region Europas. Seitdem gibt es diverse Rechtsstreitigkeiten. In einem entscheidenden Fall wartet Mals derzeit gespannt auf ein Urteil: Darf eine kommunale Verordnung die Verwendung von Ackergiften überhaupt verbieten? Wir halten Sie auf dem Laufenden. Wie es zum Pestizidverbot in Mals kam, beschreibt der Film „Das Wunder von Mals“. Anfang April wird die DVD zum Film erscheinen. Wenn Sie sich jetzt entscheiden, Fördermitglied zu werden, senden wir Ihnen als Dankeschön die druckfrische DVD zu. Jetzt DVD sichern! Ackergifte rechtswidrig zugelassen Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den Einsatz von 18 Spritzmitteln erlaubt – ohne die vom Umweltbundesamt geforderten Auflagen. Unter den Zulassungen sind Pestizidmischungen, die Glyphosat sowie den hoch bienengefährlichen Wirkstoff Cyantraniliprol enthalten. Alle Informationen und warum Umweltministerin Schulze die Genehmigungen für rechtswidrig hält, erfahren Sie in unserer aktuellen Meldung.Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Team des Umweltinstitut München